22.07.11

-86-Und der Tag stirbt

 

Habe ein schwarzes Loch der Schönheit entdeckt. Gedanken, die flink wie Libellen in deinen Augen flirren und umhereilen, Herzen im Einklang. Ich sehe dich und du siehst mich; fluchtlos. Bis auf die Knochen versprochen und aufgedeckt; mein Fleisch vom Gift befallen, Klarheit wirkt heute ferner. "Ich wusste nicht, dass du auch lachen kannst." Und ich denke, dass ich auch bald nicht mehr atmen kann; es erdrückt mich und ich fliehe lieber. Erzwungene Schritte; jagd nach dem ruhelosen Alleinsein; allein, ohne wirklich einsam sein zu müssen - ich sehe, wie die Wolken sich golden färben und der Tag stirbt. Es ist so viel Nacht um mich herum. "Irgendwann", krächze ich und weiß doch keine weiteren Worte. Schweigende Lippen und blutleer; now now now.

Kommentare:

  1. Oh Mann, ich könnte deine Texte immer lesen. Sie sind immer total wunderschön - auch wenn der Klang der Worte, der Inhalt, meist negativ ist. Seltsam, dass etwas Schlechtes so schön sein kann.

    Genial <3

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