15.08.11

-120- Marie schreibt ...

"Ich weiß nicht, ob wir schon immer ewig waren, oder ob wir es uns nur eingebildet haben - ob wir es wollten, weil verloren sein so verdammt einsam ist. Die Sonne fängt sich in den Vorhängen und fällt auf dein blasses Gesicht, das ich schon immer zu kennen glaube. Die Ewigkeit ist auch nur eine Erinnerung, die nicht mehr wiegt, als alle anderen. Wenn ich mich entscheiden könnte, würde ich sie fortschicken, sie mit einem Windhauch fliegen lassen wie Blütenblätter und mit Freude zusehen, wie sie und alles andere verwelkt."

Warum schreibst du, Marie?
Warum ich schreibe? Das lässt sich zuerst nur sehr schwer beantworten, weil ich verschiedene Dinge zu verschiedenen Zwecken schreibe. Generell verfasse ich hauptsächlich Gedichte, Gedankensplitter und Romane und alle haben einen vollkommen anderen Hintergrund, vollkommen andere Motivationen, die hinter ihnen stehen.
Gedichte schreibe ich nur noch sehr selten und meistens nur, wenn ich eine kurze Idee hatte, einen Gedanken oder ein Gefühl lyrisch verarbeiten wollte. Da sie meist innerhalb von wenigen Minuten entstehen, sind sie meist also nur flüchtige Gedanken. Gedankensplitter hingegen schreibe ich sehr oft und fast jeden Tag, zu allem, was mich bewegt und berührt. Das sind keine Tagebucheinträge, sondern sehr oft einfach nur verwirrende Satzfetzen, zusammengewürfelte Inhalte, die wohl nur für mich einen Sinn ergeben, aber sie helfen mir, um mich vielleicht selbst und die Welt ein bisschen besser zu verstehen. Ich schreibe sie, weil ich einfach immer den Drang verspüre, Dinge festzuhalten, die Fakten auszuformulieren, wie sie in meinem Kopf sind. Und danach geht es mir immer besser, egal worum es ging. Das hat sich innerhalb der letzten Monaten fast zu einer Sucht entwickelt.
Und dann noch die Romane, die ich einfach nur schreibe, weil mein Kopf sonst vor Ideen platzen würde. Ich liebe es, fantastische Dinge zu lesen, aber noch mehr liebe ich es, sie mir auszudenken, der Idee eine Seele einzuhauchen und sie dann festzuhalten, damit sie für immer in meiner Welt bleibt und ich sie nie vergesse.
Ich habe schon so viel geschrieben, dass meine Texte einfach einen riesigen Bereich meines Lebens füllen und ohne sie wäre ich unausgeglichen und unglücklich, da bin ich mir sicher. Ich liebe es, mir Welten zu erdenken und mich dann selbst in ihnen zu verlieren. Ich wüsste manchmal gar nicht, was ich den ganzen Tag machen sollte, wenn ich das nicht könnte.

Wollt ihr mehr von Marie erfahren und lesen? Dann schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei!

Kommentare:

  1. schnes bloginterview! schau ich gleich mal vorbei ^^

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  2. Uh, echt eine tolle Sache! Ich fühle mich noch echt geehrt, dass du mich ausgesucht hast. Danke :)

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