16.08.11

-121- V. L. W. Leere

Leere.
Nichts über unseren Lidern. Nacht flüchtet aus den Zellen und gleitet durch die Gassen unserer Glieder. Mein Kopf ist schwer, doch er trägt keine Gedanken. Die Welt verwischt vor meinen Augen und ich gebe all die Hoffnungen auf, die bis zu dieser Sekunde in meinen Venen gebrannt haben. Vielleicht freier in diesem Augenblick; losgelöster von Knochen und Pflichten, als wäre mein Fleisch kein Fleisch, mein Leben kein Leben. Leere. Manchmal will mein Wimpernkranz sich senken und schwer bleiben; niedrig und feucht auf zittrigen Wangen. Still. Ohne Lächeln. Heute. Leere.

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