09.09.11

-151- Jana schreibt ...

„Keineswegs“, erwiderte sie mit eben so süßer Stimme und bedachte die Lehrerin mit einem grimmigen Lächeln.
„Gut.“ Vanita García wandte sich den Schülern wieder zu. „Da wir auch möchten, dass dieser Ausflug für euch ebenso sicher verlaufen wird, wie euer Leben hier, wird Vanita Evano so freundlich sein und uns einige ihrer Jäger und Jägerinnen der schwarzen Magie bereitstellen. Die genaue Aufteilung, wer hier bleiben und wer mit uns gehen wird, wird noch erf- ...“
„Oh, ich denke Vaniti Callavanti und Vaniti Valsamakis sollten bei diesem Ausflug in der Nähe von Ciara, Neetha, Samara und Emilia sein“, wurde sie von Liz unterbrochen. „Wie Sie ja wissen, sind zwei von ihnen von den Mördern, gegen die Sie vorgehen wollen, bedroht worden.“
„Ich denke nicht, dass Sie, Delizia, dafür verantwortlich sind, die Einteilung vorzunehmen.“
„Ich denke, dass ich in das Arbeitsfeld einer Jägerin einen durchaus besseren Einblick habe als Sie. Es ist für eine Außenstehende wie Sie nicht so einfach, das Ganze zu überblicken. Dafür habe ich vollstes Verständnis.“
(Lumenia - Wächterinnen (Band 2))
Warum schreibst du, Jana?
Warum ich schreibe, hat eigentlich viele Gründe. Zum einen war es für mich immer das Versinken in eine völlig andere Welt. Es ist für mich dadurch, dass ich inzwischen schon seit ca. 10 Jahren intensiv (mal mehr und mal weniger) schreibe, auch zu einem Wegbegleiter geworden, aber letztlich ist es ein Teil von mir. Ein Teil meiner Persönlichkeit, ein Teil meiner Seele. Ein Leben ohne das Schreiben kann ich mir eigentlich nicht mehr vorstellen, weil es schon so tief mit mir verwurzelt ist, dass ein Teil von mir fehlen würde, wenn ich nicht mehr schreiben würde.
Ich liebe es, in eine andere Welt einzutauchen, mich in andere Figuren hinein zu fühlen und diese Personen auf eine gewisse Art und Weise zu sein. Es ist für mich einfach unglaublich zu erleben, wie sich Charaktere entwickeln, die aus meiner Fantasie heraus entstanden sind, zu sehen, wie sich Welten immer mehr zu dem formen, was sie in meiner Fantasie noch gar nicht waren.
Ich liebe es einfach, zu schreiben. Es ist einfach DAS Hobby für mich und ich fühle mich gut damit. Natürlich gibt es auch Phasen, in denen ich an der Kunst meines Schreibens zweifle, aber Höhen und Tiefen gehören auch dazu. Ein Auf und Ab, so wie es im Leben auch ist, was nur noch einmal beweist, dass das Schreiben ein Teil meines Lebens ist. Würde ich das Schreiben aufgeben, würde ich einen Teil von mir verlieren. Das Schreiben ist ein großer Teil meines Ichs und ich habe den Wunsch, mit dem Schreiben andere Menschen ebenfalls in eine andere Welt versinken zu lassen, sie mit der Kunst der Worte zu verzaubern.


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