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-169- Ich liebte dich am 19. September

Beim Gehen das Rascheln meiner Hosen, Haut auf Haut, meine Hände auf meinem Gesicht, geweitete Poren. Mein Blick klebt am Asphalt, ich folge meinem eigenen Schatten.
Mit müden Fingern reibe ich mir Mascarareste aus den Augen. Ein Seufzen auf den Lippen; dabei wollte ich schreien, als ich aus dem Schulgebäude trat und mich nur minimal erleichtert fühlte. Den schlimmsten Tag hast du überstanden, sage ich mir. Und doch sehne ich mich schon am Anfang der Woche nach dir, nach diesem Gefühl, nach den Gedanken, nach Rausch um Rausch. Würde so gern auf deine Lippen fliehen; mich in deine Nackenhaare krallen. Halt mich. Halt mich heutemorgenübermorgen.

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Julia Mayer
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