17.10.11

-211- Ich liebte dich am 17. Oktober

 

Dass ich mich ausstrecke und versuche, in haltloser Stille Wohlgefühl zu finden. So tun, als wäre alles in mir in Ordnung. Es geht mir vielleicht nicht schlecht, doch gut derzeit auch nicht. Es ist eher ein Schwanken, das meine Seele in mir von einer zur anderen Seite zittern lässt. Uns in goldenen Herzkammern erhängend. Wie ich dort sitze, ganz allein, ganz hinten im Bus, und mich superior fühle, weil alle nach vorne starren und nicht sehen können, wie ich stumm Worte mit den Lippen forme. Zum Beat aus meinen Kopfhörern mit den Zehen wippe. Während das Außen fort von mir bleibt; heute berührt mich nichts. Außer das gefühlstechnische Abstreichen eines imaginären Kalenders. Es ist eine Zeit ohne all das angebrochen; und ich wackle schon auf weichen Knien umher, ängstlich, es nicht lang aushalten zu können. Du fehlst. (Bild via Tumblr.)

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