19.10.11

-214- Ich liebte dich am 19. Oktober

... Wie sehr ich versuchte, nicht über eigen gespannte Lügen zu stolpern. Wie sehr du versuchtest, mich vor dem Fall zu bewahren. Schweißten uns in Glanzpapier; nannten uns ichunddu. Du und ich. Wie mein Herz nach dir seufzt; vielleicht fürchtet es sich ja davor, niemals wieder auseinanderbrechen zu können? 
(Baren Fußes tanzen wir durch Sümpfe - sie wollen noch immer unser Lachen verkaufen - ah!)

Kommentare:

  1. wow,dass ist so eine tolle seite, die gefällt mir aber :D
    ich bin dein größter fan. in jedem post merkt man diene mühe an- einfach wunderbar. ich wette du würst spätter mal berühmt: gleich zu anfang; ich folge dir direkt!!!
    Weiter so, und bleib so wie u bist, werde jetzt öfter mal deine seite anschauen!
    Liebe Grüße

    P.s.: Ach ja, es wäre so toll, wenn du bei mir rein schaust, vielleicht, ja auch mitglied wirst? ich würde mich so freuen (:
    http://alinespiecesofhappiness.blogspot.com/

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  2. Erstmal: Dankeschön für diesen langen Kommentar, und dafür, dass du versuchen willst, "mir zu helfen". Aber das musst du nicht, das ist unnötig.
    Sicher hast du recht. Aber das Problem ist nur, dass ich schon oft versucht habe, mit ihr normal zu reden, leider ging das total daneben. Sie WILL mir nicht zuhören, niemanden will sie zuhören. Alles was sie sagt/tut/meint muss auch gleich richtig sein. Grade aus diesen gesamten Gründen hat sie keine einzige Freundin mehr, alle Verwandten haben sich von ihr abgewand. Und das sie mich liebt, da liegst du falsch. Sie hat mir schon ins Gesicht gesagt, dass sie mich hasst & dies glaube ich ihr auch. Seit ich in der Klinik war, schreit sie nur noch & schlägt zu. Und seit mein Vater weg ist, ist alles ausgeartet. Aber dieser Hass beruht auf Gegenseitigkeit. Ich sehe sie vielleicht nur noch einmal in der Woche, wenn sie vorbei kommt & nachsieht, "ob wir noch am Leben sind". Du musst wissen, sie stürzt sich in die Arbeit, um von uns wegzukommen & wenn sie nicht arbeitet, dann ist sie bei ihrem neuen Freund. Sie ist kaum noch Zuhause, das ist mir auch recht so. Aber wenn sie es ist, dann bekommen wir/ich alles ab.
    Ich sehe es auch nicht mehr ein, weiter auf sie zu zugehen, weil es nichts bringt. Sie hatte mich im Krankenhaus nicht einmal besucht, meinte danach sogar, dass sie sich wünscht, ich wäre gestorben. Meinst du, dass ist Liebe? Also ich nicht.
    Und ich brauche das auch nicht. In zwei-drei Jahren bin ich eh weg, dann kann mir diese Frau egal sein. Und ich werde es wohl überleben. Bleibt mir auch nichts anderes übrig.
    Nur "reden" ist hier schon längst nicht mehr möglich.
    Nochmals Danke. Und ich bin mir auch dem vollkommen bewusst, ja. Und ich weiß auch, dass du recht hast. Es ist aber nicht zu ändern.

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  3. Ja, ich wollte mich schon an das Jugendamt wenden, aber mir wurde bei einer Mädchenberatung, sowie auch bei einer Therapie gesagt, ich bräuchte dazu Beweise. Sprich; Mindestens einen Angehörigen, der das bezeugen kann. Oder blaue Flecken, Blutergüsse, ect. Mit ersterem kann ich nicht dienen & das zweite bringt mich auch nicht weit. Noch dazu wurde mir vorgeschlagen, dass ich das ganze mal aufnehmen soll. Also wenn meine Mutter ausrastet, zuschlägt undso. Aber das gestaltet sich schwierig, wenn nicht sogar unmöglich. Letzten Endes hat das alles gar nichts gebracht, und Jugendamt war keine wirkliche Lösung. Natürlich werde ich mich, wenn es noch schlimmer als eh schon wird, noch einmal an das Jugendamt wenden, aber momentan muss ich einfach versuchen, alleine damit klarzukommen.
    Ja, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Wenn ich zu meinem Vater ziehen würde, wäre es sicher besser, aber, wie ich finde, auch keine entgültige Lösung. Seit er meine Mutter los ist und ein neues Leben angefangen hat, ist er so richtig aufgegangen & ich will ihm das einfach nicht mit unseren Problemen zerstören. Ja, und es wäre für mich auch nicht schön, wenn ich so weit von meinem Freund weg wohnen würde. Noch dazu müsste ich die Schule wechseln usw.. Aber da hast du vollkommen recht, für meine Schwester würde ich das tun. Sie hat meine Mutter immerhin noch länger "auf dem Hals", und ich will nicht, dass sie sich das antun muss. Ich hatte mir gedacht, dass sie vielleicht alleine zu meinem Vater zieht & ich hier bleibe. Ich habe ja nicht mehr lange, dann kann ich ja ausziehen.. So könnte ich hier meine Schule zuende machen & bei meinem Freund bleiben..
    Da hast du schon recht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich das noch 2-3 Jahre aushalte.. Ich muss einfach sehen, was ich für Perspektiven habe. Für mich ist ganz klar: Meine Schwester muss erstmal hier weg, das steht für mich fest. Ich werde, wenn ich bei meinem Vater bin, einmal mit ihm darüber reden & ihn nach seiner Meinung zu der ganzen Sache fragen. Vielleicht weiß er ja eine Lösung für das ganze.
    Sicher werden die Probleme immer schlimmer, dessen bin ich mir bewusst. Aber ich will einfach nicht schon wieder alles hier aufgeben müssen, und wieder einmal wegziehen. Ich wohne hier noch nicht so lange, ich habe mir gerade etwas aufgebaut & möchte das auch nicht so schnell wieder aufgeben... Und das mit dem schneiden hat noch andere Gründe, die ich nach und nach verarbeiten muss. Das wird alles langsam, ich war längere Zeit in Therapie, ich bin gerade dabei, mich zu erhohlen..

    Das ist schön zu hören. So hätte ich das auch gerne. Wie habt ihr das hinbekommen? Also deine Mutter und du? Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass es bei mir jemals wieder wie Früher oder nur annähernd wieder gut wird. Aber man kann ja nie wissen, vielleicht ändert sich das alles ja noch.. Sicher kann man das so nicht vergleichen. Aber irgendwo tief in mir habe ich doch noch die Hoffnung, dass meine Mutter sich vielleicht doch irgendwann ändern könnte & wir wenigstens wieder wie "Erwachsene" miteinander umgehen können.
    Darf ich fragen, was das für Dinge sind, die du erlebt hast?
    Ja, wir müssen auch etwas ändern. Aber meine Schwester lasse ich da außen vor, sie ist einfach noch zu jung.

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