28.10.11

-226- Ich liebte dich am 28. Oktober


Manchmal sind es nur Bruchstücke, die mir von einem Tag bleiben. Als hätte ich all die Stunden ohne Bewusstsein zugebracht. Ich stolpere von Flimmern zu Flimmern. Die Konstante reißt mich um.
It was a lie when they smiled and said: you won't feel a thing. Gerard Way füllt meine Ohren.
Wie ich Bestehendes mit Vergangenem vergleiche. Da gibt es dieses Mädchen mit der Kerbe im Kinn, deren Züge mir so bekannt vor kommen. Lippen angespitzt mit auslaufenden Grübchen beim Reden. Förmliche Bluse in Marineblau, Bubikragen, ein Tuch stramm um den Nacken geschlungen. Ihr Haar wirkt aufgelöst und staubig, die Hände ruhelos.
Gibt es auch Heilung? auf linierte Zeilen kritzeln. Zwei ganze Blättchen, nicht mehr als das. Ich denke, dass mein ganzer Kopf so leer ist, doch gleichzeitig überfüllt von Stromgedanken. Unaufhörlich. You're just a sad song with nothing to say ...
Weiß ich überhaupt noch, wie es ist, in Staubgold zu explodieren und losgelöst zu leuchten? Scheine wie das Wetter mit trüberem Blick jeden Tag neu und alt geboren zu werden.
Gebe mich den platonischen Emotionen hin, die in mir wüten und alles andere taub machen. Als hätte jemand Zigaretten an meinem Herzen ausgedrückt und gelacht. Weißt du, ich gebe keinen Dreck mehr auf all das. Wunschdenken. Zehn Tage noch, mein Verstand bringt mich um. Crown Yard brennt im Rachen, ich glaube, ich zünde mir noch eine an. Um es besser zu machen. Für den Augenblick. And if you think that I'm wrong this never meant nothing to you ... (Bild via Tumblr)

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