05.11.11

-236- Ich liebte dich am 05. November

 

Es hassen, wie schnell sich das Hoch in ein Tief verwandeln kann. Welche Launen hastig und unbarmherzig von mir Besitz ergreifen können. Es ist nicht so, dass ich unglücklich bin, es ist einfach der Augenblick. Melancholie nennen sie es, Weltschmerz sage ich dazu, unbenannte Traurigkeit.  Es ist nichts Persönliches, nichts, das mich nachhaltig beeinflusst. Es ist spontan, dafür aber umso unnachgiebiger. Ich fühle es stärker, heute, vielleicht mehr als sonst. Und Nachts wird es stärker, es zieht mich mehr und mehr an Orte, die ich lieber meiden würde. Es gibt Dinge, die will ich nicht wissen, Wahrheiten, die kann ich nicht ertragen. Will die Last von meinen Lippen pusten - wäre es nur so einfach. (Bild via Tumblr)


Manche glauben, ein paar Gramm Civil machen sie frei. Andere geben ihr eigenes Blut, kehren ihr Inneres nach außen mit Mustern und Kreisen, Linien und Kreuzen, um die Seele auf den richtigen Pfad zu bringen. Doch sie alle vergessen, dass die Seele nicht fassbar ist. Sie ist kein scheues Tier, das man überlisten kann. Kein Trick wird sie locken, keine Gewalt sie zwingen … sie findet ihren Weg indem sie den Weg zum Ziel macht und das Ziel wieder zum Weg.
Und wenn wir um uns selber weinen, so ist es die Sprache der Seele, die in fremden Zungen schlägt, und das Leben weint mit ihr. Denn so sehr wir verfluchen mögen, was unser Leben uns antut, es ist die Seele, die sich in den Schmerz verliebt. (Old Souls - Kapitel 12 // (c) Olivia Rothen - http://herzvolumen.blogspot.com/)

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