15.11.11

-248- Ich liebte dich am 15. November


(Bild via Tumblr.) Abgesplitterte Worte; gedankenarm. Runde, weiße Zähne in verblichenen Gesichtern. Gestauchter Kiefer, all die Mienen verblassen, als wären sie nur weitere blinde Flecken, die auf unseren Pupillen schweben. Scheine mich in Verfluchungen zu verlieren, das Leben packt mir die Taschen und schiebt mich aus der Tür. Vielleicht sind es Lügen, die mir heute von den Lippen perlen, so einfach und simpel, sie fallen, fallen, fallen von mir. Es ist so viel einfacher, als nicht zu lächeln. Muss jeder wissen, dass ich in Gedanken schlage und schreie und all die blinden Worte an Wände werfe? Soll ich jämmerlich Blöße geben, wo ich doch so gut verstecken kann, wo ich doch so herrlich gut darin bin, mich selbst aus Versenkungen zu ziehen. Ich höre ihnen nicht zu, ich höre nicht, ich höre nichts.

Kommentare:

  1. Dankeschön. ♥ Kann ich nur zurückgeben, du schreibst wahnsinnig gut.

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