02.12.11

-260- Ich liebte dich am 01. und 02. Dezember


Kopfschmerz jagt mir durch den Schädel, es fällt mir schwer, geradeaus zu schauen. Die Lichter entgegenkommender Autos brennen in meinen Augen. Nur die Sporthose an den zitternden Beinen, schnell einen Pullover übergeworfen, der Schal riecht frisch gewaschen, Wind umwirbelt meine Schläfen ... das ist das Hier, das Jetzt, auch wenn ich im Fieber vollkommen auf Sternen laufe. Als hätte jemand flüssigen Teer in meinen Weg geworfen, als würde mich permanent jemand von sich stoßen. Ich schwanke, keuche, sage mir dass es okay ist, es ist okay. Die Apotheke scheint milliarden Jahre entfernt, dabei sind es nicht einmal zwei Minuten - bei flottem Schritt. Heute brauche ich zehn. Licht. Wackeln. Tablette. Schlafen. Aufwachen und sich nicht besser fühlen, obwohl der Schmerz fast entschwunden ist und nur noch am Rand der Stirn pocht. Es fühlt sich an wie Zeitverschwendung. (Bild via Tumblr.)

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