07.12.11

-262- Ich liebte dich am 07. Dezember

(Und am 04., 05. und 06. Dezember.)

Wir sind zu ehrlich zu den Menschen um uns herum, werden mit Verwunderung bedacht und plötzlich gilt es wieder, sich zu verteidigen. Zwischen all der Depression fragen sie mich, ob es mir auch gut geht, wundern sich, warum ich so still bin. Und ich lüge: "Ja, es ist alles okay" und lächle und in dem Augenblick will ich mich so fühlen, als wäre es tatsächlich so. Doch das Stillschweigen bringt mich wieder zurück an schmale Linien und die unaufhörliche, emotionale Gradwanderung. Ich bin noch hier, manchmal frage ich mich bloß, wofür ich verweile. Vielleicht wäre es besser, ich ginge fort, ob es jemals so etwas wie einen Ort für das Glücklich-sein gibt? Stecke zu tief drin in meinem Kopf, ich sehe hinaus und sehe doch nur Schwarz, die Augen verschleiert, das Bewusstsein stumpf. Das heute ist die Sahne auf dem Törtchen, nur irgedjemand hat in den Salztopf, statt in den mit Zucker, gegriffen.

Kommentare:

  1. Warum sagst du nicht, das nicht alles ok ist? Wie soll es besser werden, wenn die anderen nicht wissen, dass es dir nicht gut geht und was dich belastet?

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