15.12.11

-269- Ich liebte dich am 15. Dezember


Ich gebe zu: es ist nicht deine Schuld. Du weißt wahrscheinlich gar nicht, was ich weiß. Doch all diese Gereiztheit, die mich einschließt und in das Auge des Sturmes bannt, will dich überfluten und fassen. Auf dass du es bemerkst, deine Mimik sich weitet und du dich verschreckt zurückziehst. Nichts hier bleibt, nichts führt uns durch Perlenketten kalter Regentropfen zueinander. Ich tanze im Dunkeln durch die Straßen, merke nicht, dass mein Fuß blutet. Vielleicht fürchtest du dich ebenso davor, andere zu enttäuschen, wie ich. Gleichzeitig macht mich die minimale Traurigkeit meiner Umwelt müde. Keine Zweifel heute; ich frage mich bloß, wo die Wahrheit bleibt. Sie will sich nicht formen lassen - und sie bleibt zurück, wird verschoben, zurückgehalten, abgefertigt. Geh fort und lass das Flüstern bleiben. Ich will dich lieber aus der Ferne schreien hören. Ich weiß, du könntest es ebenso gut wie ich. Vielleicht würden wir uns im Stillen dann die Hände reichen - und deine Nägel würden nicht länger jagen/kratzen/reißen. (Bild via*)

1 Kommentar:

  1. Ich habs leider noch nicht. Also hast du ein Weihnachtsgeschenk für mich. Aber bitte sag mir diese Woche ob du es holst, sonst kauf ich es donnerstag selber. Aber wenn, dann bitte gebunden, nicht taschenbuch :)

    Ja, die Rechtschreibunh geht durch oft schreiben viel einfacher ;)

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