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-278- Ich liebte dich am 17. Januar



Wenn meine Worte gar nicht mehr erzählen können, ohne mich selbst schuldig zu fühlen. Sollte es besser wissen, andere nicht länger belasten. Manchmal glaube ich, dass selbst meine Depression nicht schlimm genug ist, dass noch viel zu viele lichte Augenblicke existieren. Würde ich es nicht aussprechen, wer würde schon wirklich wissen, was ich denke. Ja, ich kann gut so tun, als wäre alles makellos und in Ordnung. Bis zu einem gewissen Grad bin ich glücklich, denke ich, doch zwischen all den normalen, ordinären Tagen, liegen Sümpfe aus geschlagenen Minuten, eingelassenen Gedanken, die mich als eiskaltes Bad umfangen. Ich wackle ständig, dort ist kein stetes, gutes Gefühl, ich bin immer ganz oben oder ganz unten. Ein Okay gibt es nicht. Okay ist nicht gut genug, okay ist ein Ausweichen, ein nichts-sagen und nicht-denken. (BILDER VIA TUMBLR.)

About Julia Mayer

Julia Mayer
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1 SEKTSCHALE(N) MIT HIMBEEREN:

  1. Traurige Worte, aber ich kann sie so gut verstehen, so gut. Manchmal denkt man tatsächlich, alles wäre okay, aber es gibt immer die Tage, die dazwischen liegen, die einen zweifeln lassen. Und niemand sieht es. Und wenn man es dann doch irgendwann wagen sollte, davon zu berichten, kommt nur ein Lachen und ein "Ach, ist doch nur halb so schlimm." Nein, ist es nicht.
    Ich frage mich, warum Menschen in der Lage sind, dermaßen stark zu empfinden und nicht gleichzeitig mit der Gabe gesegnet sind, Trauer und verborgene Gefühle in anderen zu sehen. Egal was wir sagen, am Ende sind wir doch immer mit den Gedanken allein. Als wären wir eine noch nicht ausgereifte Spezies, Gehirn und Herz funktionieren einfach noch nicht zusammen. Und es bleibt nur das einsame Hoffen auf bessere Tage.

    *in arm nehm*

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