18.01.12

-280- Ich liebte dich am 18. Januar


Mir gleiten die Knochen auf das Grundeis und ich rutsche hier, ohne jemals Halt zu finden. Wünsche mir den Frust fort, schlinge die Gedanken mit ungesundem Essen hinab, weil ich denke, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann. Blicke in die Tiefe.
Und denke daran, dass ich nicht einmal deinen Anblick ertragen konnte, dich aus dem Augenwinkel erkannt und abgewendet, die Flucht ergriffen. Dann dort gesessen, das Bewusstsein ganz klar. Ohne Worte. Habe mich heute wie ein Eisberg gefühlt, kleiner, leerer Kopf mit pochenden Schläfen auf dem unförmigen, labilen Körper. Und dann soll ich dich fortstreichen, als wenn das Ganze so simpel wäre. Und ich soll nicht mit Schwarz malen, als wenn das Leben wirkliche Farben zu bieten hätte. Bitte keine Lügen mehr, denke ich. "Bei mir ist alles okay", lächle ich. Ja. Solange ich das noch sagen kann, muss es mir ja gut gehen. (Bild via*)

Kommentare:

  1. Ah :'(
    Ohne Worte. Nur Verständnis. Ich kenne es so gut. So so gut.

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  2. Ja, ich war auch etwas kritisch wegen der Karotten, aber man schmeckt nichts 'karottiges' oder so, es ist einfach echt sehrsehr lecker! :)

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  3. Wunderschön geschrieben und eine echt tolle Wortwahl. Danke :)!

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