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-281- Ich liebte dich am 19. Januar


Ich bin mir nicht sicher, ob sich das Leben so anfühlen soll, wie es sich momentan für mich anfühlt. Als würden die wenigen Stunden des Schlafes nicht genug sein, als hätte jeder gesagte Satz nicht die richtigen Worte beinhaltet, als wären die an mich gerichteten Worte anderer - und mögen sie noch so belanglos gemeint sein - ein Grund für Selbsthass und Verewigung. Ich glaube, dass wir Menschen uns nicht von der Natur, die wir für Katastrophen verantwortlich machen, unterscheiden. Wir zerstören selbst die Dinge, die am Schönsten sind. Wir sehen Makel und Entwicklung, denken es wird wachsen, wenn wir auf ihm herumtreten.
Vielleicht hoffe ich einfach darauf, dass die missgebildeten Gedanken in meinem Kopf irgendwann gehen. Dass ich wieder frei denken kann - und mir nicht schwindlig wird, sobald ich an die kommenden Tage denke. Als würde die Zukunft mir jegliche Vernunft entreißen. Ich fürchte mich vor dem Leben, ich fürchte mich so sehr, dass es mir die Sehnen unter den Waden fortschwemmt und die Lider sich kaum noch heben lassen. Himmel, mir ist so schlecht - nachts werde ich vom Vibrieren des Regens wach und starre atemlos ins Nichts, dabei drehen sich die Traumfarben vor meinen Augen. Mir wird schwindlig. Ich taumle fort. Übelkeit bricht über meine Lippen. Doch nur, weil mein Magen endlich leer ist, ist es mein Kopf noch lange nicht ... (Bild via*)

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Julia Mayer
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