03.02.12

-290- Ich hasste dich am 03. Februar


Kein Rest von Wohlgefühl mehr unter meiner Haut; all das hat sich restlos rausreißen lassen, jetzt sind dort Striche auf meinen Armen, an Stellen, die das Leben mit Schwäche übersät. Wo die schweren Gedanken aus meinem Körper tropfen; ungesehen.
Mich heute eine Million Mal selbst korrigiert und zensiert. Jedes kleinste Detail bereut. Zu Boden gegangen.
"Hier ist gar nichts mehr. Und niemand kann noch irgendetwas sagen, um es gut zu machen. Doch ... vielleicht könnten manche Menschen es, doch das sind sie, die all das nie wissen werden." Und könnte ich aus meiner Haut wie aus einem lästigen Kleid, und könnte ich mich selbst aufgeben und einfach gehen, doch das sind nur Gedanken. Sie zählen nicht, denn meine Taten bleiben wahrscheinlich aus. Zu feige, aus sich selbst auszubrechen. Mein Kopf angefüllt mit Worten, die nie über meine Lippen kriechen werden können. Es wäre ja auch zu einfach.
Also blind bleiben.

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