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-292- Ich liebte dich am 04. Februar


Ein viel zu später Nachtrag.
Ich kann nicht einfach so aus meiner Haut. Ich kann nicht aufhören, zu vermissen. Ich denke noch immer an das Licht, wie es jeden Morgen aufging und wie sicher und verloren ich mich fühlte. Und mir wird schlagartig bewusst, dass ich bis zu diesem Augenblick seit Wochen nichts mehr gefühlt habe. Klar, gekränkter Stolz, psychischer Stress ... doch ich habe nicht mehr um mein Leben geweint, sondern weil ich mich nicht mehr anders auszudrücken wusste. Ich glaube, meine Gedanken sperre ich in mir selbst ein, um sie niemals, niemals, niemals über die Lippen bringen zu müssen.
Doch ich muss fühlen; ich will es. Ohne all das bin ich niemand mehr, ich war noch nie abgeklärt, ich war immer einen Ticken zu viel und zu voll von all der Freude oder der lauten, betrübten Tiefe. Ich schaffe es nicht, immer zu fühlen, vielleicht würde ich sonst all zu einfach bei jedem bösen oder lieben Wort überlaufen ... doch ich will auch nicht länger nichts fühlen. Es gibt Dinge, die kann ich nicht ändern. Zum Beispiel, dass mir die Menschen fehlen, denen ich mich am Nahesten fühle. Dass mir Verständnis fehlt ... und damit meine ich keine Hilfe, die ich nicht annehmen kann, sondern das gemeinsame Schweigen, das sich-Blamieren und trotzdem nicht belächelt werden. Das ein-Teil sein.
Ich will wieder zurück. Ich will wieder zurück. Ich will wieder zurück. Ich will alles wieder zurück und ich wünschte, ich könnte mich selbst ungeschehen machen, ich wünschte, ich könnte all das nochmal überdenken. Ich muss zurück. Ich muss einfach. Bild via*

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Julia Mayer
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3 SEKTSCHALE(N) MIT HIMBEEREN:

  1. ich danke dir für dieses wunderbare kommentar und diese schönen worte.
    dein blog und dein geschriebenes bezaubern. liebe grüße

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  2. Ich habe meinen Bloglink geändert und würde mich freuen, wenn du hier weiterliest: http://justforget-theworld.blogspot.com/

    Alles Liebe ♥

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