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-301- Taub am 28. Februar


Das Leben engt mich so sehr ein, dass ich abends die Matratze aus dem Gestell reiße und auf dem Boden schlafe. Dass mir die Lunge weh tut, sobald ich zu atmen wage. Und ich kann den Frühlingsanfang vom Rande meines Fensters ertasten, ohne wirklich glücklich zu werden, ohne das Gefühl jemals gehen lassen zu wollen. Hier bin ich nun und der Rauch um mich herum wird weniger, alles wird klarer und verschwindet doch hinter milchigen Fenstern, die keinen Blick auf andere Leben mehr zulassen.
Ich wünschte, alles wäre anders und ich hätte die Wahl, mich selbst neu zu zeichnen. "It's pheromones. You can't fake it." Ich bin immer so, wie ich nie sein wollte, werde nie sein, was ich gern hätte. Das sind Muskelschichten und feste Haut, die mir im Weg sind, und nichts ändert sich. Nie ändert sich etwas, niemals bleibt etwas beim Guten.
"The world looks better in a blur."

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Julia Mayer
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2 SEKTSCHALE(N) MIT HIMBEEREN:

  1. so Momente habe ich auch, das ist so frustrierend, man will etwas tun und hat das Gefühl, als ginge es einfach nicht =(

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  2. Ich finde mich so so so sehr darin wieder... Du schreibst das auf, was ich nicht sagen kann. Danke <3

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