10.05.12

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(Das aufgedunsene Gesicht bitte nicht beachten // frisch blondiertes Haar)

Im Radio spielen sie immer nur die unwichtige Musik, die ohne Gewicht mit Stimmen ohne Bedeutung. Es zerstreut all das Gute in meinen Gedanken, es lässt sich leicht in unseren Gesichtern lesen. In der Stille ist es leichter, sich durch Bässe und Schlagwerk zu schlängeln. Wenn alles laut ist, weichen unsere Schritte vom Muster ab und kein Fuß setzt mehr auf den richtigen Stein. Ab und zu frage ich mich - wenn unsere Lippen sich nicht mehr bewegen und der Atem alkoholgeschwängert nur noch zaghaft kreist - warum mir die kleinen Sachen so schwer fallen und die Großen, Schwerwiegenden keine Gefahr bilden. Mir brechen die Sekunden zwischendrin die Sekunden - die winzigen Augenblicke, die Muster in unsere Augen legen und Handlungen zur Wiederholung zwingen. Ich habe manchmal Angst vor dem, was das Leben noch bringen mag. Und dann denke ich wieder, dass ich immer noch fliehen kann. Wenn alle Stricke reißen.


Kommentare:

  1. schöner blog (:

    lust auf gegenseitiges verfolgen?
    http://nofight-noglory.blogspot.de/

    allerliebste grüße♥

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  2. Hey, ich mag deinen Blog echt gerne und bin schon seit längerem deine Leserin und möchte dir einen Blogaward verleihen, weil ich finde dass du noch viel mehr Leser verdienst. Schau einfach mal auf meinem Blog vorbei, würde mich freuen. Ob du den Award weitergibst bleibt dir selbst überlassen. :>
    Liebe Grüße
    xx

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