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-356- Du hast vergessen


Wir kratzen noch immer nur an der Oberfläche, die sich über unsere Pupillen wölbt und an manchen Stellen in die Haut eindringt. Ich stelle mir vor, dass sie Löcher hat, an Stellen dicker und an manchen dünner ist. Ich denke, dass die Achseln nicht fest sind, dass sich unsere Fußsohlen völlig ohne ein schützendes Feld an den Boden kleben und mit etwas kommunizieren, das tiefer geht als was wir sehen können. Da wird das Meer zur weiten Metapher all der Gedanken, durch die sich seichte Strömungen ziehen und jeder Mensch hat ein Gesicht, das vergessen werden kann oder eines, das nie mehr von einem geht. Du hast vergessen, nach mir zu sehen und den Rand zu überspringen, den du seit Neuestem um dich ziehst. Es sind die Grenzen, die ich nicht verstehe und die ich gern niederreißen würde, doch du schreibst auf alles deinen Namen und ich stehe davor, atemlos und sinnbenebelt. Ich sehe dich von außen. Du bist der Schemen, die Natur mit schnellen Augen, das vom Licht betrübte Glück. Ich würde dich gern mitnehmen und in Handflächen bergen, wäre es so einfach, deinen Blick zu fangen.

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Julia Mayer
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