26.11.12

-389- Ameise für Ameise


Ab und zu erkenne ich dann, dass es auch ohne ein Gefühl geht. Ohne ein Gut und auch mal ohne ein Schlecht. Natürlich ist da noch die Angst, doch sie wird einfach so vom Ergrauten verschluckt, wie Bürgersteig von Morgennebel. Alles ist ein wenig taub, nicht einmal die Kälte schneidet mehr in das wartende Fleisch - und die Augen lassen sich ganz leicht schließen, voller Zaghaftigkeit und Ruhe, ohne dass wir noch jemanden aus dem Augenwinkel zu erkennen versuchen. Ohne all die Heimlichkeiten verbringe ich den Tag und gebe zu, dass es sich so doch leben lässt, dass es so weitergehen kann. Ameise für Ameise sammle ich meine Gedanken auf und lege sie an die Leine, auf dass es weiter so einfach bleibt.

Mal ganz nebenbei habe ich heute außerdem meine erste Bewertung auf Amazon erhalten und mich mit zitternden Knien ganz furchtbar gefreut. Hier zum Nachlesen, ich will gar nicht viel dazu sagen, außer: total bliss! Vielen Dank an den Rezensenten!

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