02.12.12

-392- Ausgefranste Phasen

 

 Die schwierigsten Tage sind die, an denen ich das Kribbeln im Nacken nicht abstellen kann und mich wie ein zu schwungvoll gestrickter Teppich fühle, mit fehlerhaften Maschen und ausgefransten Enden. Hier ist nichts mehr leicht und ich tauche viel leichter wieder unter, will die Decke über meinen Kopf ziehen und die Welt von mir trennen. Könnte ich nur unterscheiden zwischen Phase und Dauerzustand, vielleicht könnte ich mich dann auch selbst überzeugen und müsste nicht länger am Rand dieses unausgegorenen Konzeptes stehen und mir den Kopf zerbrechen.

Danke außerdem an Jannis für die Autorenvorstellung, die er von mir auf seinem Blog gepostet hat. Die kostenlose Aktion, während der mein Buch für 0,00 Euro zu erwerben ist, läuft noch bis morgen. Danke für die vielen Leser, die den ersten Band auf diesem Wege erworben haben! Ich hoffe, euch gefällt das Buch!

 

1 Kommentar:

  1. Wow, ein sehr schönes Bild, dass du da zauberst. ;) Ich kenne kaum jemanden, der so mit Metaphern und Bildern spielen kann wie du, um etwas auszudrücken. Dein Stil ist eher poetisch als prosaisch!


    Nur eine Stelle - wenn du mir erlaubst, ein bisschen zu mäkeln: "Hier ist nichts mehr leicht und ich tauche viel leichter wieder unter,"
    Über zweimal "leicht" bin ich gestolpert; vor allem, da ich weiß, dass du sonst einen sehr abwechlsungreichen Wortschatz hast.

    Aber die Unentschlossenheit/Unwissenheit (oder wie man es sonst nennen soll), die du danach beschreibst - damit sprichst du wohl den meisten (inklusiver natürlich meiner Person) absolut aus der Seele!

    Ich wünsch dir noch eine schöne Woche, bald ist ja (zum Glück) wieder Wochenende.

    Liebe Grüße

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