16.12.13

-420- Fromm

 

Die Stille trifft sich in unserer Mitte und lädt sich auf dem Herzen ab. Wir sammeln sie in hohlen Händen und unsere Köpfe sind ihr ewiges Gefäß. Für unser Alter haben wir herzlich wenig geliebt. Du versteckst deine Augen und ich, ich sammle meine eigene Gedanken und stoße sie mit Furcht von mir fort.
Niemand hat an dem Schuld, was uns bricht. Hier wachsen nur Mond und Sonne ineinander, hier flüstert der Wind sein Lied. Du bist die Blüte, die fromm gen Sonne wächst. Ich biege mich im Wind. Draußen nennen sie uns ewig, aber ewig ist auch nur ein vergänglicher Kreislauf. Nichts ist jemals ewig.

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