04.05.14

-426- Hände, die nicht halten können


Mein Herz ist kalt. Ich habe zu viel in die falsche Person investiert, und jetzt stehe ich erneut im satten Weiß des Nichts-Fühlens. Die vorherrschende Stille kennt mich schon; ich bin ein altbekannter Gast an diesem fiktiven Ort. Die Wände tragen meine Kratzspuren und meine Stille ist hier bereits vor langer Zeit verloren gegangen. Eigentlich dürfte ich nicht wütend sein, oder traurig, oder enttäuscht - wieder nur ein Missverständnis. Niemand hat schuld, außer mein schwindelndes Herz, das sich an weiche Hände geklammert hat, ohne zu bemerken, dass diese nicht halten können. Dafür gibt es keine Worte, nur ein schweigendes Nicken, eine Verbeugung vor dem, was sie das Spiel des Lebens nennen, und ein Winken in das Licht, das sich aus unseren Augen gestohlen hat und uns nun den Rücken kehrt.

Kommentare:

  1. ich lese dein journal so gerne ! bitte mehr davon

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  2. @Anonym: Danke! Das bedeutet mir sehr viel.

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