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-436- Glitzerblut


Ich kann die Realität nicht ausstehen. Sie beißt.
Ich kann ihre scharfen Zähne an mir reißen spüren. Sie knabbert erst langsam und vorsichtig, doch irgendwann zerrt sie wie ein wütender Wind, der nach bitterer Galle schmeckt. Die Realität beißt meine Lippen wund. Ich will träumen. Ich wohne zwischen weichen Zuckerwattewolken und Glitzerblut, das meine Kehle benetzt. Ich wachse mit der Musik, die mich jeden Tag begleitet und mit den Worten, die sich nicht schreiben lassen wollen.
Die Realität ist dazu da, um sie zu ignorieren. Lasse mich stattdessen in die Träume sinken, selbst wenn sie keine weichen Kissen sein sollten, sondern harte Holzpritschen. "I like to remember things my own way. How I remembered them, not necessarily the way they happened." Warum auch nicht?

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Julia Mayer
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1 SEKTSCHALE(N) MIT HIMBEEREN:

  1. wunderschöne Worte und treffen gerade so zu ... Ich würde so gerne der Realität entfliehen - raus in den Park und die Sonne gehen würde ja schon reichen ...

    LG
    Elisabeth
    http://elisabethgatterburg.blogspot.co.at

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