04.08.14

-446- Gewitter


In der Nacht stürmt es, aber ich schlafe trotzdem durch, wie ein Stein. Lediglich Alpträume verfolgen mich, von Scham und Ängsten besetzte Träume, die ihre Hände um meinen Hals legen. Ich kann sie nicht wirklich fassen, also verdränge ich sie einfach. Das ist einfacher, als sich einzugestehen, dass der Schlaf einem Kopfschmerzen bereitet. Am Morgen werde ich geweckt, ziehe mein neues Kleid an, das mit der weißen Spitze, in dem ich aussehe wie ein rundes, rosa-weißes Baby. Ich mag es trotzdem.
Zum Frühstück einen Smoothie, frisch mit Bananen, Beeren und Mangold und Zimt. Das mit der gesunden Ernährung funktioniert gut. Vegan kann schmecken und durchaus Spaß machen und ich komme wieder besser zurecht, lerne, nicht länger in mich hereinzuschlingen und irgendeine Leere füllen zu wollen.
Das Schreiben hinkt etwas hinterher, aber auch das ist nichts, was mir Sorgen bereitet. Ab und an sind die Worte nicht leicht zu pflücken. Solange ich trotzdem jeden Tag ein Bisschen schreibe, will ich zufrieden sein.

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