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-466- (Gastpost) Autorenvorstellung Laura Labas

Hallo ihr Lieben! Heute möchte ich euch gern eine gute Freundin von mir vorstellen, die ich mittlerweile schon sehr lange kenne. (Ich glaube, es dürften so an die sieben Jahre sein.) Wir haben uns damals in einem Bücher-Fan-Forum kennengelernt und über die Leidenschaft des Schreibens hat sich eine Freundschaft entwickelt, die ich nicht missen möchte.
Im September 2014 hat sie sich dazu entschieden, ebenfalls als Selfpublisherin zu veröffentlichen und ich könnte nicht glücklicher über ihre Entscheidung sein. Dadurch kann ich nämlich ihre wunderbaren Romane bei mir zuhause ins Regal stellen - etwas, das unbezahlbar für mich ist!
Anstatt sie euch jedoch selbst vorzustellen, haben wir uns überlegt, dass Laura einen Gastpost hier auf meinem Blog verfasst und dass ich sie somit selbst zu Wort kommen lasse.
Das war's heute also schon von mir - jetzt geht's weiter mit Laura, die uns ein wenig von ihr und ihren Büchern erzählen möchte.

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Es ist mir eine große Ehre, mich und meine Buchreihe hier auf dem Blog meiner lieben Freundin und Schriftstellerkollegin vorstellen zu dürfen. Wir haben uns vor langer Zeit in einem weit entfernten Forum kennengelernt und uns aufgrund unserer beiderseitigen Begeisterung für das geschriebene Wort angefreundet. Also noch einmal, danke, liebe Julia!

Mein Name ist Laura Labas. Ich wurde 1991 in Aachen geboren und habe mich seitdem kaum hier weg bewegt. Zumindest im physikalischen Sinne, denn in meinem Kopf, in meiner Fantasie habe ich schon unzählige Welten bereist und Abenteuer erlebt.
Früher habe ich nie über das Schreiben selbst nachgedacht, sondern einfach nur ›gemacht‹. Es war etwas, das mich im Leben unbewusst begleitet hat und worüber ich mir eigentlich nie einen Kopf gemacht habe. Natürlich habe ich mich oft gefragt, ob es gut ist, das, was ich schreibe, oder ob ich jemanden damit begeistern kann, aber diese Fragen haben mich nie bestimmt. Ich bin froh darüber, dass ich meinen Schreibstil ohne große Zweifel und mit viel Bestärkung aus jenem eben genannten Forum habe entwickeln können. Natürlich ist meine Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen, aber ich habe meine Nische sozusagen gefunden und fühle mich pudelwohl darin.
Seit einem Jahr nun fast genau widme ich mich einem längeren Projekt, dessen erster Teil (›Pharos‹) bereits im September 2014 erschienen ist. Davor lag eine lange Durststrecke, in der ich schriftstellerisch kaum etwas hatte erreichen können. Auf der einen Seite war ich sehr frustriert, auf der anderen wollte ich unbedingt etwas schaffen; und so startete ich einen Neuanfang. All meine alten Projekte wurden auf Eis gelegt und ins Archiv verfrachtet und dann startete ich mit ›Die Unwandelbaren‹ durch. (: Ich hatte viele Ideen und es war einfach, die Planung für den ersten Band abzuschließen. Hierbei bediente ich mich einiger Szenen und Ideen meiner ›alten‹ Geschichten und ließ sie in diesem neuen Jugendfantasy Projekt neu aufleben. In einer meiner Rezensionen steht Folgendes:
»„Pharos – die Unwandelbaren“ erzählt die Geschichte der jungen Reyna, welche die Fähigkeit besitzt, ihre Seele mit denen von Tieren zu verbinden und sie somit wandern zu lassen. Das klingt erst mal nach einer originellen Idee für einen guten Jugendfantasyroman. Packt man jetzt aber noch spannende Krimielemente dazu, mischt dies gut durch mit vielschichtigen Charakteren, erhält man ein Erfolgsrezept, das bei „Pharos“ einschlägt wie eine Bombe.« Das, was ich erreichen wollte.
Das Wort ›Rezept‹ beschreibt es eigentlich schon richtig. Ich hatte mich in der ersten Januarwoche des Jahres 2014 an meinen Schreibtisch gesetzt und habe die einzelnen Zutaten akribisch zusammengefügt, denn … es soll ja schließlich nicht nur eine Duologie oder Trilogie werden, sondern eine Reihe mit 5/6 Bänden. Die endgültige Anzahl steht noch nicht fest. Ich kann zwar weit planen, aber nicht so weit und ich möchte es an das Projekt anpassen; nicht auf Biegen und Brechen unbedingt einen sechsten Band anfügen, obwohl es das gar nicht braucht. Umgekehrt möchte ich aber auch nicht unbedingt alles in den V. quetschen, wenn es besser in einen gesonderten Band passt.
›Pharos‹ hat mir gezeigt, dass ich durchaus das schaffen kann, was ich mir vornehme: Charaktere erschaffen, die lebendig sind. Dreidimensional. Rund. Authentisch. Natürlich ist mir auch die Handlung wichtig, schließlich muss der Leser ja ›entertained‹ werden, aber er soll es auch ›glauben‹ können. Auch in ›Hydra‹, dem Folgeband, habe ich darauf mein Hauptaugenmerk gelegt. Man musste eine Entwicklung erkennen können, die jedoch nur ganz leicht ist, ganz zart. Ich liebe meine Charaktere, liebe ihre Ecken und Kanten, die manchmal ganz von allein entstanden sind, weil die Figuren auch mich während des Schreibens lenkten und ich nur hilflos zuschauen konnte.
Während in ›Pharos‹ noch alles neu ist und die Charaktere scheinbar unwillentlich auf einen Haufen geworfen worden sind, entwickeln sich in Band II Beziehungen, unterschwellige Spannungen und ein Handlungsmuster. In ›Hydra‹ muss sich Reyna ihren Gefühlen stellen und schwierige Entscheidungen treffen, was jedes Mal unerwartete Konsequenzen nach sich zieht. Wenn der erste Dominostein fällt, folgen auch alle anderen.

Wahrscheinlich habe ich jetzt viele Worte benutzt, ohne wirklich viel zu sagen. Der Fluch einer Schriftstellerin? :D Ich hoffe dennoch, dass ich euch ein gutes Bild von mir und meinem Projekt habe geben können, ohne euch mit zu vielen inhaltlichen Details zu langweilen. Es war mir eine Freude!

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Julia Mayer
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